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Beiträge zum Thema: Onlineunternehmen

Mein Blog


 

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog.

 

Ich erzähle hier Geschichten und Gedanken aus unserem Porzellanalltag. Warum? Weil ich finde, dass jeder Kauf im Internet Vertrauenssache ist. Wie schön, wenn Kunden mir schreiben: "Frau Schmitt, jetzt hatte ich wirklich das Gefühl, Sie kennenzulernen und bei Ihnen persönlich zu kaufen!" Deshalb ist es mir wichtig, auch ein bisschen zu erzählen, was hinter den Kulissen passiert. Wir verkaufen nämlich nicht nur irgendwelche Produkte, die uns egal sind und die uns nur wegen des möglichst hohen Umsatzes interessieren. Sondern wir sammeln in erster Linie wunderschönes Porzellan - das wir dann an Porzellanliebhaber und Sammler weitergeben. Die Suche nach seltenen Tellern und schönen Servicen ist unsere Leidenschaft - und nicht nur langweiliger Produkteinkauf. Und weil wir so begeistert sind von dem, was wir machen, ist es für uns auch nicht nur ein Job, sondern Berufung.

 

In diesem Sinne: schauen Sie sich gerne auf unserer Seite ausgiebig um. Viel Spaß dabei und wir freuen uns über jede Rückmeldung,

Gabi und Thomas Schmitt

 

Und jetzt: bitte einfach mal nach unten scrollen.....

 

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Meine Vision - und ein wunderschöne Email von einer Kundin <3

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Meine Vision, die mich treibt, die mich morgens an die Arbeit ruft und die mir am Wochenende noch Ideen schickt, die sofort umgesetzt werden müssen, ist der Wunsch, anderen Menschen eine Freude zu machen, indem ich Ihnen helfe, ihr geliebtes Geschirr wieder zu vervollständigen oder zu erweitern. Sonst - so mein Lieblingsspruch - könnte ich ja auch Kaffeemaschinen verkaufen. Da bekommt man die Artikel schon fertig verpackt geliefert, kann sich den Gewinn ausrechnen und jederzeit nachbestellen, wenn das Lager leer ist. Bei uns ist es etwas komplizierter. Wir müssen SUCHEN und bekommen trotzdem nicht das rein, was wir gerne möchten. Oder zumindest nicht zu dem Preis, der für uns noch vertretbar ist, um auch unseren Kunden einen vernünftigen Preis bieten zu können. Wir scannen eigentlich permanent das Internet nach Schnäppchen ab, fahren auf Flohmärkte und in Antikläden, telefonieren mit Privat-Verkäufern und werten Angebot aus, die uns auf allen Kanälen erreichen. Aber es macht solchen Spaß und wir freuen uns so sehr mit jedem Kunden, der sein Geschirr wieder vollständig daheim im Schrank hat. Viele wissen ja noch gar nicht, dass man die ausgelaufenen Serien immer noch im Internet bekommt. Wenn wir dann solch eine liebe Email bekommen wie von dieser zufriedenen Kundin, dann hat sich für uns unsere Arbeit gelohnt:

 

"Liebe Gabi, soeben Tassen heil bei mir gelandet! Meine Freude ist groß,denn ich dachte schon ich Müßte den Rest des Services entsorgen, denn mit 1 Tasse wäre es uninteressant geworden.
Jetzt bin ich wieder glücklich(Dank deines Porzellankellers) denn ich hänge an meinem Service was mich schon seit 40 Jahren begleitet.
Dir und deiner Familie wünsche ich schon mal ein FROHES OSTERFEST und weiterhin viel Erfolg für dein Unternehmen.Nochmals,hab Dank . Ganz liebe Grüße Monlu"

 

 

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Aus dem alltäglichen Alltag einer Onlinehändlerin.....

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Aus dem Alltag einer Onlinehändlerin.....
 
.... was fällt morgens an? Mit einer Tasse Kaffee an den Laptop schlurfen und zuerst mal schauen, was es an Emails und Kundenanfragen auf den verschiedenen Kanälen gibt. Das sind dann insgesamt zwei Emailprogramme, Facebook, Instagram, Whatsapp, Amazon und Ebay.
 
Aus dem Durchlesen und Beantworten ergeben sich dann meistens schon die nächsten Aufgaben für mich: Emails beantworten, Bestand nachschauen, Fotos verschicken, Angebote machen. Natürlich lese ich dabei auch noch die vielen Mails von Leuten, die uns ihr Geschirr verkaufen wollen. Meist sind dann noch etliche Nachfragen nötig, zum Beispiel ob das Geschirr denn auch verschickt wird, welche Teile in welchem Zustand und welcher Anzahl dabei sind und die Frage aller Fragen: was soll das Porzellan denn kosten? Oft erhoffen sich die potentiellen Verkäufer von uns Händlern dann Preise, die ganz knapp unter dem Preis liegen, die Privatpersonen für die Einzelteile bezahlen würden. Da wir Händler aber Unternehmer sind, muss am Ende des Monates einfach ein Gewinn übrig bleiben, von dem wir leben können. Deshalb können wir nicht annähernd diesen Preis zahlen. Mir ist es dabei aber wichtig, nicht einfach nur ein unpersönliches Nein zurückzuschreiben, sondern zumindest kurz zu erklären, dass wir vom erwünschten Verkaufspreis (den wir ja nicht immer bekommen, wir geben ja zum Beispiel auch Mengenrabatte) als allererstes schon mal 19% Umsatzsteuer und je nach Kanal bis zu 15% Verkaufsgebühr abziehen müssen. Meine Mitarbeiter arbeiten auch nicht umsonst. Jedes einzelne Milchkännchen für 6,99 Euro (das wir noch nicht im Programm haben) muss zuerst ausgepackt, geknipst, ausgemessen, aufgeschrieben, eingestellt, zu verschiedenen Kanälen hochgeladen, Emails beantwortet, verpackt und verschickt werden. Das kostet Zeit und Zeit will natürlich bezahlt werden.
 
Meistens summieren sich diese Klein-Arbeiten schon soweit, dass es anschließend später Nachmittag ist - und mittlerweile sind schon wieder so viele Emails eingetroffen :-) Dann stehen noch die Marketing-Arbeiten an: Weiterbildung, neue Posts bei Facebook und Instagram, Videos erstellen und bei Youtube hochladen, neue Ideen entwickeln und austesten. Das ist so ein Endlos-Thema, da könnte man bestimmt etliche Tage am Stück durcharbeiten. Kaum jemand weiß oder versteht, wie viel davon nötig ist. Meine Posts werden jeweils nur wenigen Menschen gezeigt, selbst wenn sie meinen Kanal abonniert haben. Ich muss also den 10fachen Content produzieren, damit er überhaupt gesehen wird. Und oft auch (viel) Geld dafür bezahlen.
 
Wenn es dann morgens klingelt, dann sind das nacheinander die Paketzusteller von DHL, DPD, Hermes und GLS. Die Pakete möchten dann auch gleich ausgepackt, die Inhalte nachgeschaut, notiert und ggf eingestellt werden. Auch diese Arbeit zieht sich manchmal, vor allem bei Scherben.
 
Immer wieder dazwischen Emails und Anfragen beantworten. Ich habe den höchstpersönlichen Anspruch an mich und meine Mitarbeiter, dass kein Kunde lange warten muss. Ich selbst mag es auch nicht, wenn ich beim Kaufen etwas wissen will und erst drei Tage später eine Antwort eintrudelt. Deshalb sind alle meine Geräte synchronisiert. Ich habe eigentlich immer mein Smartphone dabei und selbst wenn ich unterwegs bin, gebe ich eine kurze Rückmeldung, wann ich die Frage beantworten werde.
 
Natürlich muss ich zwischendurch auch immer wieder die Fragen meiner Mitarbeiter beantworten. Mal sucht Julia einen Suppenteller oder braucht eine Entscheidung von mir, mal kann Zoriana ein Wort nicht lesen oder es fehlt ihr ein Foto. Die Arbeiten müssen verteilt werden und natürlich hat das dann immer höchste Priorität, weil sonst nicht weiter gearbeitet werden kann.
 
So sieht mein Tag aus und manchmal muss ich mir eine Pause tatsächlich mühsam freischaufeln. Dabei gibt es noch (gefühlt) unendlich viele Aufgaben, die "dazwischen" erledigt werden wollen. Ein Problem ist bei uns Händlern immer der Lagertroll :-) So hat es eine Kollegin mal ganz liebevoll genannt. Durch den Einsatz von verschiedenen Programmen, die miteinander synchronisiert werden, gibt es auch mal Einstellfehler. Das heißt, dass im Internet Artikel aufgeführt sind, die aber faktisch nicht mehr im Regal stehen. Zum Glück habe ich tolle Kollegen, die mir ganz schnell die Sachen zuschicken können. Aber oft sind genau das dann Artikel, die zur Zeit niemand hat. Deshalb schauen wir bei jeder Gelegenheit unseren Bestand nach. Wenn wir merken, dass von den eingestellten sieben Suppenteller nur noch drei da sind, kontrollieren wir sofort, ob die anderen Artikel aus dieser Serie korrekt sind. Das heißt: Blick ins Regal, wie viele Artikel sind tatsächlich da. Kontrolle im Shop, bei Ebay und Amazon: was ist jeweils eingestellt? Und dann Korrektur. Bei Servicen mit ein paar Artikeln geht das verhältnismäßig schnell. Bei großen Servicen wie Botanica oder Burgenland kann das eine stundenlange und echt nervende Arbeit sein - der Zustand möchte ja auch noch überprüft werden.
 
Am Ende des Tages bzw immer mal wieder zwischendurch ist die Buchhaltung dran. Da ich das nicht sonderlich gerne mache, ist es umso wichtiger, dass sich da kein Berg an Arbeit aufhäuft, sondern dass ich wirklich und konsequent jeden Tag dran gehe: Rechnungen weglegen, ausdrucken, Bankkonten überprüfen und verbuchen.
 
So sieht mein Tag als Onlinehändlerin also aus, wenn NICHT noch was auf dem Terminkalender steht :-) Das sind Routinearbeiten, die quasi IMMER anfallen. Ganz im Gegensatz zu dem, was sich die meisten Käufer so vorstellen: arbeiten von zuhause aus, mal Ebay aufmachen und schauen, was verkauft worden ist, drei Mails am Tag beantworten, wenn man Zeit dazu hat, und zwei Pakete packen. Ich habe schon ganz, ganz viele gesehen, die so angefangen und genau so schnell wieder aufgehört haben. Die Realität sieht anders aus. Wie oft ich wohl gesagt bekommen habe: "Ja, das kenne ich, ich mache auch Ebay"? Früher habe ich mich tatsächlich darüber geärgert, weil meine eigene tägliche Arbeit damit nicht wertgeschätzt wurde, weil eine Tüte Kinderkleidung mit einem 9.000 Euro-Shop verglichen wurde. Heute grinse ich nur noch und warte ab. Oft macht derjenige dann vier Wochen später kein Ebay mehr, weil die Kunden ja alle so anstrengend sind, Ebay so viele Gebühren kassiert und diese Packerei auch so doof, weil nie die richtige Paketgrösse da ist.
 
Wir machen das alles schon seit Anfang 2001, sind also echt alte Hasen. An anderer Stelle auf meiner Seite www.porzellankeller.de könnt ihr nachlesen, wie es mit dem Porzellankeller angefangen und wie er sich weiter entwickelt hat. Es ist unsere Herzensangelegenheit, das gemeinsame Projekt von meinem Mann und mir. Einfach schön, wenn man mit seinem Ehepartner zusammen einen gemeinsamen Traum verwirklichen kann. Noch schöner, wenn man sich dabei nicht in die Quere kommt, sondern sich (fast) perfekt ergänzt. Mein Mann kann nicht mit dem Computer - das ist mein Teil. Dafür ist er superschnell im Verpacken und liebt es, auf Flohmärkten, in Antikläden oder bei Privatleuten einzukaufen. Ihn kennt dort jeder - mich niemand. Oder wenn, dann bin ich mit Sicherheit die Frau, die sich nie entscheiden kann, ob sie etwas kaufen will oder nicht :-)
 
Ja, wenn ich dann auch noch "kurz" einen Beitrag für euch schreiben wollte, der sich dann so ausdehnt wie dieser hier, dann ist der halbe Vormittag vorbei und ich kann echt Gas geben. In diesem Sinne: habt einen schönen Tag und schaut doch mal auf unserer Seite www.porzellankeller.de rein. Dort steht viel mehr als nur Geschirr <3
 
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