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Mein_Blog

Hello and welcome to my blog.
 

Here I tell stories and thoughts from our porcelain everyday life. Why? Because I find that every purchase on the Internet is a matter of trust. How nice when customers write to me: "Ms. Schmitt, now I really had the feeling of meeting you and buying from you personally!" That's why it's important to tell a little bit what's going on behind the scenes. We do not just sell any products that we do not care about and that only interest us because of the highest possible sales. But we primarily collect beautiful porcelain - which we then pass on to porcelain lovers and collectors. The search for rare plates and beautiful services is our passion - and not just boring product shopping. And because we're so excited about what we do, it's not just a job for us, it's a vocation.

 

In this sense: look at our website extensively. Have fun and we look forward to every feedback,

Gabi and Thomas Schmitt

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Was hab ich für einen bequemen Job :-)

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Ich sag ja immer: ich habe den tollsten Job der Welt. Und ich höre das oft auch von Bekannten: "Hey, das ist super, was du machst. Ich kenne das, ich mache ja auch Ebay." Von Freunden, die mich gut kennen, höre ich das so eigentlich nie. Warum nicht? Weil sie wirklich sehen, was ich mache.

Aber hey, stimmt es denn nicht? Ich liege gerade hier ganz bequem und entspannt auf dem Balkon auf meiner Lieblingsliege in der Sonne. Den Laptop auf dem Schoß und schreibe euch was. Dazwischen schaue ich immer mal wieder nach, was bei Ebay oder in diversen Kleinanzeigenportalen neu eingestellt wurde oder ob mir jemand per Email ein spannendes Angebot gemacht hat. Voll gechillt, oder?

Für mich schon :-) Weil ich das liebe, was ich mache. Wenn ich aber von all den Aufgaben rund um einen Onlineshop erzähle, dann finden die meisten das gar nicht mehr so gechillt. Ich bin nämlich gestern spät ins Bett, weil ich bis 23 Uhr noch am Computer Emails beantwortet und das neu angekommene Geschirr Castellina eingestellt habe. Heute morgen bin ich aufgestanden und habe wieder - mit der ersten Tasse Kaffee in der Hand - meine Mails gecheckt. Und das sind wirklich einige :-) Danach habe ich mir ein anderthalbstündiges Video zum Thema Onlinemarketing angeschaut. Warum? Weil sich die Tassen und Teller nicht von alleine verkaufen. Schaut mal bei Ebay oder bei Amazon oder bei Google nach. Es gibt so viele Artikel von Wildrose (als Beispiel). Wie mache ich es, dass der Interessent beim Suchen den Porzellankeller findet? Wie kann ich erreichen, dass er meine Produkte sieht und nicht die der anderen Porzellanshops? Und wie kann ich ihm noch zusätzlich vermitteln, dass es sich hier um einen seriösen Shop handelt, zu dem man Vertrauen haben kann, weil ihm die Kundenzufriedenheit tatsächlich am Herzen liegt? Dazu braucht man viel Wissen und das muss man sich erst mal aneignen. Ja, manchmal ist das wirklich anstrengend. Obwohl ich schon x Bücher durchgearbeitet habe und y Videos dazu geschaut habe und z Kurse dazu gemacht habe. Es gibt immer wieder neue Strategien und Möglichkeiten. 

Ach ja, und während ich dann so gechillt hier auf meinem Balkon liege, das Video sehe und schreibe, fällt mir auf: hey, wir haben heute einen Feiertag. Eigentlich hätte ich heute "frei". Andere Menschen haben tatsächlich arbeits-frei und genau jetzt die Zeit, im Internet nach ihrem Geschirr zu suchen. Was heißt das für mich? Ich bin da, wenn sie Fragen haben. Es frustriert einfach, wenn man etwas wissen will und erst nach fünf Tagen eine Antwort bekommt. Deshalb sind Wochenenden und Feiertage genau die Zeiten, an denen ich wirklich präsent sein möchte. Andere Shops haben dann geschlossen - was ja auch durchaus in Ordnung ist. Mein Anspruch an mich ist ein anderer . ich verkaufe ja auch keine Kaffeemaschinen, wie ich immer so schön vergleiche. Ich verkaufe WERT-volles Geschirr. Geschirr, das für seine Besitzer einen WERT hat. Und für mich auch.

 

 

 

Jetzt schreibe ich hier einen Blogartikel und dann werde ich anschließend noch 

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Ihr kauft nicht "im Internet" ein, sondern bei Menschen

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Ihr_kauft_nicht_im_Internet_ein

 

 

 

Guten (späten) Morgen,

was mir bei meinem morgendlichen Rundgang bei Facebook immer so auffällt:
es werden persönliche Meinungen, Befürchtungen, Ängste und Vermutungen als absolute Wahrheit gepostet.

Und wehe, das Gegenüber teilt diese Ansicht nicht. Dann ist derjenige halt doof, ignorant, misstrauisch, nicht genug misstrauisch, hat einen Aluhut auf oder ist ein Gutmensch. Es werden "Beweise" für die eigene Meinung gesucht, indem man sich so viele Veröffentlichungen durchliest oder anhört, bis man die gefunden hat, die möglichst gut mit dem übereinstimmt, was man selbst beweisen will. Und das kloppt man dem anderen (dem Unvernünftigen) dann so lange über den Schädel, bis der sich dann ausreichend angegriffen fühlt, um sich ebenfalls zoffen zu wollen.

Ich kann dazu nichts sagen. Auch wenn ich eine eigene Meinung habe, ich bin weder Arzt, noch Lungenexperte oder Virologe. "Nur" Psychologin und Online-Händlerin. Deshalb vertrete ich meine Meinung auch nur im Bekannten- und Familienkreis, wenn danach gefragt wird.

WAS ich aber weiß, ist: so eine Aussage wie "Ihr im Onlinehandel habt es ja gut. Ihr habt ja weiterhin gute Umsätze" ist Quatsch - wie fast alles, was verallgemeinert wird.

Ich habe in der letzten Zeit versucht, einfach mal darauf aufmerksam zu machen, dass hinter einem Einkauf im Internet auch Menschen stecken. Menschen, die irgendwann mal eine Geschäftsidee hatten und sich keinen Laden gemietet haben, sondern aus verschiedensten Gründen für die Eröffnung eines Onlineshop´s entschieden haben. Bei mir war es die Vereinbarkeit von kleinen Kindern und Beruf. Keine festen Öffnungszeiten. Flexible Arbeitszeiten - auch wenn das oft Nachtschichten und seit 19 Jahren auch Arbeiten am Wochenende bedeutet. Auch wenn die Kunden gefühlt "bei Amazon" kaufen, stecken da auch kleinere Shops dahinter. Powerseller bei Ebay muss kein Millionen-Euro-Händler sein. Und auch die Shops im Internet - ihr wisst ja: "Ihr kauft nicht im Internet, sondern bei Menschen ein".

Uns Onlinehändlern wird aktuell kein Laden geschlossen, aber die Menschen kaufen weniger bzw anders ein. Wer zu Hamsterkäufen neigt, der wird sich keine Kaffeetassen vom guten Geschirr aussuchen, sondern Nudeln und Klopapier. Wenn Kurzarbeit angekündigt wird, kauft man sich nicht unbedingt die große Auflaufform von Villeroy & Boch, die man schon immer mal haben wollte. Und Menschen, die Angst haben und/oder nicht mehr wissen, wie es weiter geht, werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine 400 Euro in neues Geschirr investieren.

Wir Händler haben aber auch unsere Fixkosten. Wir müssen unsere Ware irgendwo lagern, Steuern bezahlen, brauchen Computer, Drucker, Verpackungsmaterialien, Steuerberater, Kranken- und Rentenversicherung. Und ein Teil von uns hat auch Mitarbeiter. Mitarbeiter, denen wir gerne weiterhin ihren kompletten Lohn ausbezahlen wollen statt Kurzarbeit anzumelden. Mitarbeiter, für die wir auch Sozialabgaben bezahlen müssen. Wenn wir all diese Kosten bezahlt haben - und erst dann - haben wir Geld "übrig", um zu investieren. Denn wenn wir nichts einkaufen - richtig - dann können wir auch nichts verkaufen. Wir reden hier noch nicht von einem Gewinn. Sondern "nur" von Kosten bezahlen und Lager auffüllen. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir noch kein Essen im Kühlschrank und keine Kleidung für unsere Kinder gekauft. Sondern einfach nur unsere Ausgaben bezahlt.

Gerne würde ich euch zum Nachdenken anregen. Ich finde diese Krise für die Ladenlokale wirklich furchtbar schlimm. Ich befürchte, dass viele der mit so viel Liebe geführten Läden nicht mehr aufmachen. Ich hoffe aber auch, dass möglichst viele Händler wenigstens eine Zeitlang auf Online umstellen können. Neue Wege finden. Ideen haben und umsetzen. Voller Zuversicht und Optimismus das Beste aus der aktuellen Lage machen. In jeder Krise steckt auch eine Chance. Unterstützt deshalb sowohl die Ladenlokale (und Handwerker und Dienstleister) als auch den Onlinehandel. Denkt nicht einfach "Ach, der oder die hat ja genug", sondern hinterfragt das alles. Wenn WIR weiterhin Umsatz machen, dann können wir unsere Einnahmen auch an die Unternehmen weitergeben, bei denen WIR einkaufen.

 

#gemeinsamsindwirstark

 

Alles Liebe, Gabi

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Lieber Verkäufer

Hallo lieber Verkäufer von Porzellan,

 

vielen lieben Dank für Ihre Anfrage. Ich freue mich, dass Sie den Porzellankeller in den Weiten des Internets gefunden haben.

Aktuell werden wir wirklich überrollt von unzähligen Emails und Anrufen, ob wir auch Geschirr ankaufen. Wahnsinn, was da alles an wunderschönem Porzellan weitergegeben wird.

Sie möchten natürlich gerne von mir wissen, was ich für ihr Geschirr bezahlen würde. Und da fangen die MIßverständnisse an, die ich gerne aus der Welt schaffen würde.

Der Preis, der bei Ebay recherchiert wurde, ist NICHT der Preis, den ein Händler dafür bezahlen kann. Das wissen die meisten Privatverkäufer auch, aber leider nicht, wie viele Kosten tatsächlich anfallen.

Übrigens: der Preis, der aktuell bei Ebay steht, ist oft nicht der Preis, der tatsächlich erreicht wird. Manche Artikel werden genau zu diesem Preis monatelang nicht verkauft. Eine bessere Recherche ist möglich,

wenn man den tatsächlich erreichten Preis bei Ebay als Grundlage nimmt (siehe Ebay-verkaufte Artikel).

 

Jetzt nehmen wir einfach mal hypothetisch ein Porzellanservice mit 100 Teilen, das laut Recherche (angeblich) für 1000 Euro verkauft werden kann. Der Verkäufer möchte 500 Euro dafür haben und ist der Meinung,

dass das ein richtig guter Preis ist und jeder Händler, der weniger bezahlen will, ist ein gieriger Halsabschneider, denn er hat ja fast 500 Euro Gewinn! 

 

Okay, rechnen wir das mal durch. An Umsatzsteuer fallen 80 Euro an, an Ebay-Gebühren (ich verkaufe immer noch am meisten über Ebay) 110 Euro und an Paypal noch mal 25 Euro. Damit wäre dann der Gewinn schon auf 285 Euro geschrumpft. 

Sagen wir mal, dass im Durchschnitt jeder Käufer 3 Artikel kauft und somit 33 Pakete gepackt werden müssen. Meine MItarbeiterin schafft ungefähr 4 bis 5 Pakete in der Stunde (Paketscheine müssen auch noch ausgedruckt werden) und bekommt somit mindestens 80 Euro für´s Verpacken. Meine Virtuelle Assistentin bekommt für´s Einstellen der einzelnen Artikel (ohne Fotografieren) ungefähr noch mal 50 Euro. Somit sind von den 500 Euro Gewinn nur noch 155 Euro übrig. Davon gehen dann noch die Kosten ab. Das wären dann: die monatlichen Kosten für meinen Ebay-Shop, meinen Amazon-Shop und meinen Strato-Shop, Computer, Drucker, Patronen, Büroartikel, Beiträge zu verschiedenen Vereinen wie zum Beispiel dem Händlerbund, Fortbildungskosten, Kosten für Google-Werbung, Facebook-Werbung und Email-Marketing, Flyer, Visitenkarten, Firmenwagen, Raumkosten, Strom, Wasser und Heizung, Soziale Aufwendunge, eigene Krankenversicherung, Buchhaltung, Steuerberater, Homepage, Internet, Telefon und Handy. 

Einiges habe ich bestimmt vergessen, anderes wollte ich nicht preisgeben. Alles in allem deckt der Gewinn von 285 Euro natürlich nicht annähernd die Höhe der Kosten (anteilsmäßig). 

Und somit sind wir auch noch bei ein paar anderen Problemchen. Denn das Geschirr muss ja irgendwie auch zu mir gelangen. Entweder kostet das richtig viel Versand bei 100 Teilen oder Fahrtkosten. Dabei ist es natürlich immer ein Risiko, ob beim Versenden wirklich alle Teile heil hier ankommen - ich habe Pakete, da hat es noch nicht mal die Hälfte geschafft. Und.... ich bin hier bei dieser Beispielsrechnung davon ausgegangen, dass alle Teile direkt verkauft werden, was aber niemals der Fall ist. Denn einige Artikel verkaufen sich quasi sofort - wie Tassen und Speiseteller - während andere nach Monaten noch auf einen Zufallstreffer warten, wie Kaffeekannen und Saucieren. Und... es gibt Service, die verkaufen sich gut, und welche, die warten lange im Regal auf ihre Sammler.

Damit wollte ich jetzt nicht meine angebotenen Preise rechtfertigen, sondern lediglich mal erklären, dass ein Händler, also ein Unternehmer, so kalkulieren muss, dass am Ende des Monates ein Plus rauskommt :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bin ich eine gute Unternehmerin?

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Bin ich eine gute Unternehmerin?
 
Manchmal denke ich: NEIN! Bin ich nicht. Ich bin Porzellansammlerin und habe einfach das, was ich liebe, zu meinem Beruf gemacht.
 
Wie komme ich denn jetzt schon wieder auf so eine Frage? Nun, ich habe mir gerade wieder einen Beitrag durchgelesen: "Warum kauft dein Kunde - oder warum kauft er nicht?" Klar, ich mache einige Fortbildungen und ich lese auch viel dazu, aber ganz ehrlich: das meiste passiert bei mir ganz spontan und intuitiv. Wenn es mir in den Kopf kommt, dann schreibe ich was. Wenn nicht, dann halt nicht. Auch nicht, weil jetzt Dienstag abend, 18 Uhr ist. Und "man" da schließlich Ordnung und Regelmäßigkeit reinbringen MUSS. Ach, ja? Wenn mir einfällt, ich hätte schon lange keine "Regalgucker" mehr gemacht, dann zücke ich mein Handy zum Fotografieren. Und wenn es mir nach Video ist, dann wird halt ein Video draus. Warum auch nicht? Wer sagt mir denn, dass ich feste Zeiten einhalten muss? Niemand. Und ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass die Kunden das verlangen. Denn da kommt es doch auf was ganz anderes an. Nämlich, dass hier auf dieser Seite des Computers Menschen sitzen. Menschen, die ihrer Porzellanleidenschaft nachgehen können und die ihre Arbeit LIEBEN.
 
Aber zurück zu dem Beitrag. Dort lerne ich, wie ich den Kunden überzeugen kann, bei mir zu kaufen. Wie ich meinen Onlineshop zu gestalten habe, die Farben, die Schriftart, die Fotos rechts oder links..... Will ich das? Nö. Ich sehe das ganz pragmatisch:
1. der Kunde sucht ein bestimmtes Porzellanteil
2. ich habe es - oder ich habe es halt nicht. Wenn ich es nicht habe, kann ich vielleicht sogar auf einen Kollegen verweisen, von dem ich weiß, dass er / sie korrekt arbeitet.
3. wenn ich es habe - dann gefällt dem Kunden mein Preis oder vielleicht auch nicht. Dabei habe ich auch noch eine bestimmte Spanne, in der ich einen Rabatt gewähren kann. Vor allem, wenn es sich um mehrere Teile handelt. Aber ich werde nie so billig sein wie ein Privatverkäufer bei Ebay - weil dieser einfach nicht meine Ausgaben hat.
 
Ergo: der Kunde kauft - oder er kauft nicht. Entweder es passt - oder es passt nicht.
Warum sollte er kaufen, nur weil meine Seite heute Rot statt Blau ist? Oder warum sollte ich ihn zu irgendwas überreden wollen, was er überhaupt nicht braucht? Im Aufschwatzen bin ich ganz schlecht. Das möchte ich aber auch gar nicht lernen.
 
In diesem Sinne: meine Seite bleibt so, wie sie mir gefällt. Und meinen Stammkunden kommt es auf Zuverlässigkeit und gute Ware an. DAS kann ich!
 
 
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Niemand will heutzutage noch einen Newsletter - es lebe der Porzellanletter

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Newsletter - diese nervende Dauerbeschallung mit Emails, die niemand braucht und die man immer schnell wegklickt?

Dabei gibt es jetzt doch den Porzellanletter für alle Sammler und Porzellanliebhaber.

 

Ja, denk ich manchmal ehrlich gesagt auch. Ich habe die Newsletter von allen möglichen Geschirrgeschäften abonniert und ärgere mich über zwei Dinge:

1. interessiert mich das nie so richtig, was in vielen bunten Farben und mit dicken, fetten Großbuchstaben angepriesen wird.

   Denn wie ich immer sage: wer Summerday daheim hat, dem ist es egal, ob Wildrose im Angebot ist. 

2. mich nervt es so richtig richtig richtig, wenn ich mich über einen fetten Gutschein freue, mir alles Mögliche und Unmögliche in den Warenkorb lege und dann an der Kasse feststelle: so ein MIst, ich muss mindestens für x Euro einkaufen, um den Rabatt zu bekommen.

 

Für das zweite Problem hatte ich ja schnell eine Lösung: im Porzellankeller gibt es einfach keinen Mindestbestellwert. Punkt. 10% sind 10%. Ich finde, das ist einfach wichtig für das Vertrauen des Kunden.

An dem ersten Problem hatte ich länger zu knabbern. Aber jetzt endlich kann mir jeder Kunde sein Lieblingsgeschirr angeben und er bekommt nur dann von mir eine Email, wenn ich DAVON neue Artikel reinbekommen habe - und nicht etwas komplett anderes. Natürlich funktioniert das auch mit mehreren Servicen. Viele von euch haben ja Geschirr "für jeden Tag" und Geschirr für "Sonn- und Feiertage", für den Sommer ein besonderes Geschirr, für den Balkon oder für die Ferienwohnung.

Was ihr auch wissen müsst:

- wir werden eure Emailadresse selbstverständlich niemals weitergeben

- unsere Datenschutzerklärung findet ihr auf jeder Seite im Porzellankeller ganz unten (einfach draufklicken)

- und selbstverständlich könnt ihr euch jederzeit auch wieder austragen. Gar kein Problem und ich bin auch nicht sauer. Versprochen :-)

 

Also für die, die es jetzt ausprobieren wollen, hier ist der Link dafür: unser Porzellanletter.

 

 

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Meine Vision - und ein wunderschöne Email von einer Kundin <3

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Meine Vision, die mich treibt, die mich morgens an die Arbeit ruft und die mir am Wochenende noch Ideen schickt, die sofort umgesetzt werden müssen, ist der Wunsch, anderen Menschen eine Freude zu machen, indem ich Ihnen helfe, ihr geliebtes Geschirr wieder zu vervollständigen oder zu erweitern. Sonst - so mein Lieblingsspruch - könnte ich ja auch Kaffeemaschinen verkaufen. Da bekommt man die Artikel schon fertig verpackt geliefert, kann sich den Gewinn ausrechnen und jederzeit nachbestellen, wenn das Lager leer ist. Bei uns ist es etwas komplizierter. Wir müssen SUCHEN und bekommen trotzdem nicht das rein, was wir gerne möchten. Oder zumindest nicht zu dem Preis, der für uns noch vertretbar ist, um auch unseren Kunden einen vernünftigen Preis bieten zu können. Wir scannen eigentlich permanent das Internet nach Schnäppchen ab, fahren auf Flohmärkte und in Antikläden, telefonieren mit Privat-Verkäufern und werten Angebot aus, die uns auf allen Kanälen erreichen. Aber es macht solchen Spaß und wir freuen uns so sehr mit jedem Kunden, der sein Geschirr wieder vollständig daheim im Schrank hat. Viele wissen ja noch gar nicht, dass man die ausgelaufenen Serien immer noch im Internet bekommt. Wenn wir dann solch eine liebe Email bekommen wie von dieser zufriedenen Kundin, dann hat sich für uns unsere Arbeit gelohnt:

 

"Liebe Gabi, soeben Tassen heil bei mir gelandet! Meine Freude ist groß,denn ich dachte schon ich Müßte den Rest des Services entsorgen, denn mit 1 Tasse wäre es uninteressant geworden.
Jetzt bin ich wieder glücklich(Dank deines Porzellankellers) denn ich hänge an meinem Service was mich schon seit 40 Jahren begleitet.
Dir und deiner Familie wünsche ich schon mal ein FROHES OSTERFEST und weiterhin viel Erfolg für dein Unternehmen.Nochmals,hab Dank . Ganz liebe Grüße Monlu"

 

 

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Aus dem alltäglichen Alltag einer Onlinehändlerin.....

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Aus dem Alltag einer Onlinehändlerin.....
 
.... was fällt morgens an? Mit einer Tasse Kaffee an den Laptop schlurfen und zuerst mal schauen, was es an Emails und Kundenanfragen auf den verschiedenen Kanälen gibt. Das sind dann insgesamt zwei Emailprogramme, Facebook, Instagram, Whatsapp, Amazon und Ebay.
 
Aus dem Durchlesen und Beantworten ergeben sich dann meistens schon die nächsten Aufgaben für mich: Emails beantworten, Bestand nachschauen, Fotos verschicken, Angebote machen. Natürlich lese ich dabei auch noch die vielen Mails von Leuten, die uns ihr Geschirr verkaufen wollen. Meist sind dann noch etliche Nachfragen nötig, zum Beispiel ob das Geschirr denn auch verschickt wird, welche Teile in welchem Zustand und welcher Anzahl dabei sind und die Frage aller Fragen: was soll das Porzellan denn kosten? Oft erhoffen sich die potentiellen Verkäufer von uns Händlern dann Preise, die ganz knapp unter dem Preis liegen, die Privatpersonen für die Einzelteile bezahlen würden. Da wir Händler aber Unternehmer sind, muss am Ende des Monates einfach ein Gewinn übrig bleiben, von dem wir leben können. Deshalb können wir nicht annähernd diesen Preis zahlen. Mir ist es dabei aber wichtig, nicht einfach nur ein unpersönliches Nein zurückzuschreiben, sondern zumindest kurz zu erklären, dass wir vom erwünschten Verkaufspreis (den wir ja nicht immer bekommen, wir geben ja zum Beispiel auch Mengenrabatte) als allererstes schon mal 19% Umsatzsteuer und je nach Kanal bis zu 15% Verkaufsgebühr abziehen müssen. Meine Mitarbeiter arbeiten auch nicht umsonst. Jedes einzelne Milchkännchen für 6,99 Euro (das wir noch nicht im Programm haben) muss zuerst ausgepackt, geknipst, ausgemessen, aufgeschrieben, eingestellt, zu verschiedenen Kanälen hochgeladen, Emails beantwortet, verpackt und verschickt werden. Das kostet Zeit und Zeit will natürlich bezahlt werden.
 
Meistens summieren sich diese Klein-Arbeiten schon soweit, dass es anschließend später Nachmittag ist - und mittlerweile sind schon wieder so viele Emails eingetroffen :-) Dann stehen noch die Marketing-Arbeiten an: Weiterbildung, neue Posts bei Facebook und Instagram, Videos erstellen und bei Youtube hochladen, neue Ideen entwickeln und austesten. Das ist so ein Endlos-Thema, da könnte man bestimmt etliche Tage am Stück durcharbeiten. Kaum jemand weiß oder versteht, wie viel davon nötig ist. Meine Posts werden jeweils nur wenigen Menschen gezeigt, selbst wenn sie meinen Kanal abonniert haben. Ich muss also den 10fachen Content produzieren, damit er überhaupt gesehen wird. Und oft auch (viel) Geld dafür bezahlen.
 
Wenn es dann morgens klingelt, dann sind das nacheinander die Paketzusteller von DHL, DPD, Hermes und GLS. Die Pakete möchten dann auch gleich ausgepackt, die Inhalte nachgeschaut, notiert und ggf eingestellt werden. Auch diese Arbeit zieht sich manchmal, vor allem bei Scherben.
 
Immer wieder dazwischen Emails und Anfragen beantworten. Ich habe den höchstpersönlichen Anspruch an mich und meine Mitarbeiter, dass kein Kunde lange warten muss. Ich selbst mag es auch nicht, wenn ich beim Kaufen etwas wissen will und erst drei Tage später eine Antwort eintrudelt. Deshalb sind alle meine Geräte synchronisiert. Ich habe eigentlich immer mein Smartphone dabei und selbst wenn ich unterwegs bin, gebe ich eine kurze Rückmeldung, wann ich die Frage beantworten werde.
 
Natürlich muss ich zwischendurch auch immer wieder die Fragen meiner Mitarbeiter beantworten. Mal sucht Julia einen Suppenteller oder braucht eine Entscheidung von mir, mal kann Zoriana ein Wort nicht lesen oder es fehlt ihr ein Foto. Die Arbeiten müssen verteilt werden und natürlich hat das dann immer höchste Priorität, weil sonst nicht weiter gearbeitet werden kann.
 
So sieht mein Tag aus und manchmal muss ich mir eine Pause tatsächlich mühsam freischaufeln. Dabei gibt es noch (gefühlt) unendlich viele Aufgaben, die "dazwischen" erledigt werden wollen. Ein Problem ist bei uns Händlern immer der Lagertroll :-) So hat es eine Kollegin mal ganz liebevoll genannt. Durch den Einsatz von verschiedenen Programmen, die miteinander synchronisiert werden, gibt es auch mal Einstellfehler. Das heißt, dass im Internet Artikel aufgeführt sind, die aber faktisch nicht mehr im Regal stehen. Zum Glück habe ich tolle Kollegen, die mir ganz schnell die Sachen zuschicken können. Aber oft sind genau das dann Artikel, die zur Zeit niemand hat. Deshalb schauen wir bei jeder Gelegenheit unseren Bestand nach. Wenn wir merken, dass von den eingestellten sieben Suppenteller nur noch drei da sind, kontrollieren wir sofort, ob die anderen Artikel aus dieser Serie korrekt sind. Das heißt: Blick ins Regal, wie viele Artikel sind tatsächlich da. Kontrolle im Shop, bei Ebay und Amazon: was ist jeweils eingestellt? Und dann Korrektur. Bei Servicen mit ein paar Artikeln geht das verhältnismäßig schnell. Bei großen Servicen wie Botanica oder Burgenland kann das eine stundenlange und echt nervende Arbeit sein - der Zustand möchte ja auch noch überprüft werden.
 
Am Ende des Tages bzw immer mal wieder zwischendurch ist die Buchhaltung dran. Da ich das nicht sonderlich gerne mache, ist es umso wichtiger, dass sich da kein Berg an Arbeit aufhäuft, sondern dass ich wirklich und konsequent jeden Tag dran gehe: Rechnungen weglegen, ausdrucken, Bankkonten überprüfen und verbuchen.
 
So sieht mein Tag als Onlinehändlerin also aus, wenn NICHT noch was auf dem Terminkalender steht :-) Das sind Routinearbeiten, die quasi IMMER anfallen. Ganz im Gegensatz zu dem, was sich die meisten Käufer so vorstellen: arbeiten von zuhause aus, mal Ebay aufmachen und schauen, was verkauft worden ist, drei Mails am Tag beantworten, wenn man Zeit dazu hat, und zwei Pakete packen. Ich habe schon ganz, ganz viele gesehen, die so angefangen und genau so schnell wieder aufgehört haben. Die Realität sieht anders aus. Wie oft ich wohl gesagt bekommen habe: "Ja, das kenne ich, ich mache auch Ebay"? Früher habe ich mich tatsächlich darüber geärgert, weil meine eigene tägliche Arbeit damit nicht wertgeschätzt wurde, weil eine Tüte Kinderkleidung mit einem 9.000 Euro-Shop verglichen wurde. Heute grinse ich nur noch und warte ab. Oft macht derjenige dann vier Wochen später kein Ebay mehr, weil die Kunden ja alle so anstrengend sind, Ebay so viele Gebühren kassiert und diese Packerei auch so doof, weil nie die richtige Paketgrösse da ist.
 
Wir machen das alles schon seit Anfang 2001, sind also echt alte Hasen. An anderer Stelle auf meiner Seite www.porzellankeller.de könnt ihr nachlesen, wie es mit dem Porzellankeller angefangen und wie er sich weiter entwickelt hat. Es ist unsere Herzensangelegenheit, das gemeinsame Projekt von meinem Mann und mir. Einfach schön, wenn man mit seinem Ehepartner zusammen einen gemeinsamen Traum verwirklichen kann. Noch schöner, wenn man sich dabei nicht in die Quere kommt, sondern sich (fast) perfekt ergänzt. Mein Mann kann nicht mit dem Computer - das ist mein Teil. Dafür ist er superschnell im Verpacken und liebt es, auf Flohmärkten, in Antikläden oder bei Privatleuten einzukaufen. Ihn kennt dort jeder - mich niemand. Oder wenn, dann bin ich mit Sicherheit die Frau, die sich nie entscheiden kann, ob sie etwas kaufen will oder nicht :-)
 
Ja, wenn ich dann auch noch "kurz" einen Beitrag für euch schreiben wollte, der sich dann so ausdehnt wie dieser hier, dann ist der halbe Vormittag vorbei und ich kann echt Gas geben. In diesem Sinne: habt einen schönen Tag und schaut doch mal auf unserer Seite www.porzellankeller.de rein. Dort steht viel mehr als nur Geschirr <3
 
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Fortbildung für Ebay? Warum das denn? Das kann doch jeder.

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konzentration

 

Eine Fortbildung? Wenn man bei Ebay verkauft? Warum das denn? Das kann doch jeder.

Quasi jeder Mensch, der jemals im Internet war, hat doch schon mal was bei Ebay verkauft, oder? Bücher, Kinderkleidung oder die ollen Gartenmöbel vom letzten Jahr. Ganz einfach. Klick, klick, klick und schon ist es drin. Japp, so kann das gehen. Ganz einfach. Die wenigen Frage kann man dann je nach Lust und Laune beantworten. Wann man will. Wenn man will. Oder halt auch nicht. Wenn es bezahlt ist, dann schnell einpacken, zur Post und FERDISCH. Geld verdient!

Bei fast 9000 Artikeln ist es aber nicht mehr so mit "Ganz einfach". Man hat schon richtig, richtig viel Geld investiert, indem man diese Artikel gekauft und irgendwie auch heimgebuckelt hat. Das sind ja nicht mehr die Sachen, die daheim Platz wegnehmen und die man deshalb loswerden will. Das ist ne Investititon und zwar nicht zu knapp. So ein Business kann man irgendwann auch nicht mehr alleine rocken. Zumindest nicht, wenn man dann auch noch bei Amazon verkauft und einen eigenen Online-Shop hat. Dann wird es nämlich echt viel Arbeit. Man braucht also jemanden, der einem beim Packen, beim Einstellen und beim Emailbeantworten hilft. Und ganz viel Platz, denn man braucht außer Regalen für die Ware auch noch jede Menge Packmaterial.

Was aber ab einem gewissen Punkt am wichtigsten ist (ja, das behaupte ich jetzt mal so) und was einen Ebay-Privatverkäufer von einem Unternehmer unterscheidet, ist das Mindset. Das Mindset, also die Summe aller Gedanken, die man sich so rund um sein Business macht. Deine Denkweise, deine innere Einstellung. Wenn du mit 10 Paketen pro Monat durch bist und dir das Spaß macht, dann ist alles gut. Aber wenn man größer denkt und das Unternehmen voranbringen will, dann kommt man irgendwann an einen Punkt, wo alles plötzlich schwer wird. Die Arbeit wird mühsam, man ist nicht mehr motiviert und irgendwie ist alles doof. Überall lauern Probleme und wenn etwas ein paar Monate gut funktioniert hat, dann kommt bestimmt irgendeine Neuerung daher, die alles wieder umwirft. Wenn du dich bei Ebay auskennst, dann weißt du noch lange nicht, wie Amazon funktioniert. Ein eigener Shop ist dann wieder ne ganz andere Nummer, denn der muss irgendwie auch von den Kunden gefunden werden. Dooferweise zeigt Mister Google aber immer alle anderen Verkäufer an und ab Seite 3 schaut garantiert niemand mehr nach, ob sich da noch ein Schnäppchen verbirgt. Apropos Schnäppchen. Danach werde ich immer wieder gefragt. Schnäppchen sind am ehesten auf dem Flohmarkt und bei Ebay-Privatverkäufen zu finden. Wenn du Unternehmer bist, dann KAUFST du diese Schnäppchen auch, aber du kannst sie nicht mehr zu diesem Schnäppchenpreis weiterverkaufen. Denn von irgendwas musst du ja auch leben. Insofern wäre es ja nicht schlecht, wenn du jeden Monat einen Gewinn machen würdest. Im Normalfall so, dass du für deine geleisteten Arbeitsstunden auch einen angemessenen Lohn bekommst. Deshalb kannst du dir auch nicht für jedes Problemchen einen Fachmann nehmen, sondern musst selbst irgendwie rausbekommen, wie es funktioniert. Sonst bleibt am Ende nichts mehr übrig. Und das ist dann der Punkt, an dem viele Ebay-Verkäufer wieder das Handtuch werfen. Weil es dann doch gar nicht soooo einfach ist. Nicht sooooo viel Spaß macht. Und am Ende nicht soooo viel Verdienst übrig bleibt. Ich mache das schon seit über 18 Jahren, ich habe viele Händler kommen und wieder gehen sehen. Der Unterschied ist - ihr ahnt es schon - das Mindset.

Um dich immer wieder auf Kurs zu bringen, brauchst du Fortbildungen. Menschen, die dich motivieren. Fachleute, die dir Wissen vermitteln. Energie, die dich weiterbringt. Deshalb nehme ich mir immer wieder Auszeiten, um mich weiterzubilden und um meinen Porzellankeller wieder (und weiter) auf Kurs zu bringen. Aktuell arbeite ich an meinem Youtube-Kanal, um interessierten Porzellanliebhabern zu zeigen, wieviel wunderschönes Porzellan wir in unseren Räumen haben. Denn wirklich jeder Kunde, der bei uns war, war total überwältigt, hat mit offenem Mund gestaunt und gesagt: "Soooo groß und schön habe ich mir das aber nicht vorgestellt!" Dieses Gefühl möchte ich euch gerne mit meinen Videos vermitteltn. Dabei werde ich ein Mittelding suchen zwischen langen Videos, die einen Überblick über den gesamten Porzellankeller verschaffen, und kurzen Videos, die ein oder zwei verschiedene Service etwas genauer zeigen.

Viel Spaß beim Schauen, hier geht es los: Youtube - Porzellankeller Schmitt Gabi

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Unser Porzellankeller - auf Facebook, auf Instagram und in der Offline-Welt

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Auf meiner Facebookseite "Porzellankeller" erzähle ich euch sehr gerne aus meinem Leben als Porzellanhändlerin. Ungefähr seit dem Jahre 2000 

ebay 

verkaufen wir über Ebay Geschirr von Villeroy & Boch. Zuerst natürlich ganz, ganz klein. Am besten beschreibe ich das so: "Teekanne für 20 DM auf dem Flohmarkt gekauft und für 1 DM bei Ebay versteigert". Mein Mann und ich, wir haben wahrscheinlich alle Fehler gemacht, die es irgendwie zu machen gibt. Aber wir haben immer dazu gelernt und nie aufgegeben. Vor ein paar Jahren kam dann der Porzellankeller als eigenständiger Onlineshop plus Angebote auf Amazon. Aus einem kleinen Schrank mit Porzellan in einer Ecke des Kinderzimmers wurde nach und nach eine ganze Einliegerwohnung plus Keller. Und aktuell sogar noch ein Lager-Büro direkt in der Wohnung für all das Geschirr, das noch in der Bearbeitung ist. Er dehnt sich also aus, der Porzellankeller, und das darf er auch sehr gerne. Denn unsere Arbeit macht uns irre viel Spaß und nur richtig hartgesottene Sammler können das von Herzen verstehen. 

Viele Menschen können sich nicht vorstellen, wie man seine Leidenschaft zum Beruf machen kann. Ich habe mich ganz bewußt dafür entschieden und ich habe es nie bereut. Wenn ich inmitten meiner Prachtstücke stehe, hellt sich meine Stimmung sofort auf und ich platze fast vor Sammler-Stolz. Was mir ebenfalls am Herzen liegt: der Kontakt zu meinen Kunden. Natürlich muss es auch Käufe geben, bei denen wie im Versandhauskatalog etwas einfach nur gekauft, bezahlt und verschickt wird. Sonst kämen wir mit der Arbeit nicht nach. Aber ein wichtiges Anliegen ist es mir, dass unsere Kunden schnellstmöglich persönliche (und keine automatisierten) Antworten auf ihre Fragen bekommen. Und wenn ich ein gesuchtes Stück nicht vorrätig habe, dann schaue ich auch gerne bei meinen Kollegen nach. Für mich ist das keine Konkurrenz, diese Denkweise verstehe ich meistens nicht. Wenn mein Kunde etwas dringend sucht und ich das nicht habe, warum sollte ich ihn/sie nicht weiterleiten an jemanden, der helfen kann. Vor allem bei älteren Damen (das sind meine Lieblingskundinnen), die mich anrufen und die sich mit dem Internet nicht auskennen, vermittle ich gerne weiter an andere kompetente Händler.

Ich freue mich sehr, auf meiner Facebookseite viele Facetten unserer Arbeit zeigen zu können. Dazu gehören Probleme bei der Beschaffung von Verpackungsmaterial (doppelwellige Kartons, Luftpolsterfolie, Seidenpapier, Schrenzpapier, Klebeband, Vorsicht-Glas-Aufkleber und Versandetiketten kosten viel Geld, das ich nicht einfach per Versandkostenpauschale auf den Käufer umlegen kann), wo wir richtig kreativ werden, um unsere Artikel sauber, professionell, günstig und doch sehr sicher verpacken zu können. Der Frust, wenn mal wieder per Post nur noch Scherben ankommen und der (Privat-)Verkäufer sich einfach nicht mehr meldet. Die Frage, wo um Himmels willen wir jetzt dieses tolle neue Geschirr mit 274 Teilen hinstellen können, weil alle Regale und der Boden davor schon komplett vollgestellt sind. Die Freude, wenn wir auf dem Flohmarkt oder bei einem unserer An- und Verkaufskollegen ein seltenes Schnäppchen ergattern konnten. Der Ärger, wenn schon ein Abholtermin festgelegt wurde und der Verkäufer plötzlich 2x hintereinander kurzfristig wegen familiärer Probleme absagt, nachdem wir unsere eigenen Termine umgelegt hatten und Helfer organisiert haben. Der Zorn, wenn man 450 km fährt, um ein "Service in sehr gutem Zustand" abzuholen und man lauter Teile mit Flecken und Macken präsentiert bekommt und das Eierhuhn vom Foto dann ganz plötzlich gar nicht dabei ist. Die nächtelange Arbeit, wenn es mal wieder eine nicht-zu-verstehende Neuigkeit im deutschen Behördendschungel gibt. Das (eigene) Kopfschütteln, wenn sich im Wohnzimmer die neu angekommenen Pakete stapeln, das Geschirr in unserer Küche gewaschen wird und auch das Esszimmer mit meinem Schreibtisch wieder mal voll steht. Und der Stolz, wenn ein Kunde ganz überwältigt im Porzellankeller steht und sprachlos ist: "Sooooo groß und schön habe ich mir das nicht vorgestellt!"

Falls euch das also auch interessiert, wie man seine Sammlerleidenschaft "lebt", dann freue ich mich, wenn ihr meine Seite abonniert und immer wieder reinschaut. Ihr findet Sie unter: Facebookseite Porzellankeller.

Wenn Ihr nicht bei Facebook angemeldet seid, dann findet Ihr den Porzellankeller auch bei Instagram und gerne könnt Ihr hier auch meinen Newsletter abonnieren: Newsletter

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Ich nenne Ihnen mal einen fairen Preis....

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Aktuell häufen sich wieder die Anfragen: "Ich habe Interesse an Teller xy, aber ich finde den Preis zu hoch. Bei Ebay gibt es ihn schon für x Euro. Deshalb schlage ich einen fairen Preis von x + 3 Euro vor." Oft beträgt dieser "faire" Preis dann gerade mal die Hälfte des von mir veranschlagten Betrages. Und ich frage mich: was denken denn die Leute, wie viel ich an einem Teller verdiene? Wenn ich meine Artikel für die Hälfte des Preises hergeben würde, wäre ich mit meiner Kalkulation dicke im Minus. Warum sollte ich denn den ganzen Monat, jeden Tag, jedes Wochenende, jeden Abend dafür arbeiten, dass ich am Ende dann Geld in mein Unternehmen reinstecken muss, um den Verlust auszugleichen???

Ja, manchmal ist mein Preis höher als der von "Ebay-Mitglied sparendesrentier (2 Bewertungen)". Warum? Weil sparendesrentier den Keller ausräumt und ihm das geerbte Geschirr von Tante Frieda in den Füssen steht. Er will es WEG haben. So schnell wie möglich. Ihm ist dann auch egal, ob es vielleicht 10 Euro weniger dafür gibt. Es will möglichst wenig Arbeit damit haben und das soll ja auch nicht wochenlang dauern. Also billiger Preis - und schnell weg. Dafür braucht sparendesrentier dann auch keine Umsatzsteuer zu bezahlen. Und keine Einkommensteuer. Es stellt auch keinen Mitarbeiter dafür ein, der am Ende des Monats Lohn haben will und auch noch Sozialversicherung kostet. Es hat weder einen Shop, noch eine Homepage, ein Büro, eine extra Krankenkasse, Versicherungen, Werbekosten oder eine extra Kamera. Eigentlich..... hat es nur die Verkaufsprovision von Ebay. Sonst nichts. Upps. Also kann man das vielleicht gar nicht miteinander vergleichen? Äpfel und Birnen und so?

Dem interessierten Leser ist zwischen den Zeilen vielleicht sogar noch was aufgefallen. Wo hat sparendesrentier sein Geschirr (Achtung! Doppeldeutig!) nochmal her? Ach ja, geerbt von Tante Frieda. Wo hat ein Unternehmen seine Ware her? Oh..... es muss die Ware EINKAUFEN und BEZAHLEN. Ein ganz kleiner, aber nicht unbedeutender Unterschied für den Endpreis....

Übrigens gönne ich jedem Käufer sein Schnäppchen. Die suche ich doch auch immer. Das macht irre Spaß und man hat so das richtige Flohmarkt-Feeling. Aber warum kaufen denn die Leute nicht einfach bei sparendesrentier, wenn es dort billiger ist? Ach, weil es als Privatverkäufer keine Rücknahmen anbietet? Weil man Angst hat, dass es sich für diesen Preis nicht besonders viel Mühe beim Verpacken gibt? Weil man vielleicht am Schluss mit Scherben statt mit Schnäppchen da sitzt? Weil der "unbenutzte Zustand" nichts bringt, wenn das Geschirr im Schrank ständig aneinander gestoßen ist und jeder Teller nun Macken und Abplatzer am Rand hat? Weil die großen Speiseteller im Endeffekt doch nur Brotteller sind? Ja, aber das ist doch gerade das Spannende an dem ganzen Deal 

Für die, die lieber gleich auf Nummer Sicher gehen: www.porzellankeller.de

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