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Bin ich eine gute Unternehmerin?

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Bin ich eine gute Unternehmerin?
 
Manchmal denke ich: NEIN! Bin ich nicht. Ich bin Porzellansammlerin und habe einfach das, was ich liebe, zu meinem Beruf gemacht.
 
Wie komme ich denn jetzt schon wieder auf so eine Frage? Nun, ich habe mir gerade wieder einen Beitrag durchgelesen: "Warum kauft dein Kunde - oder warum kauft er nicht?" Klar, ich mache einige Fortbildungen und ich lese auch viel dazu, aber ganz ehrlich: das meiste passiert bei mir ganz spontan und intuitiv. Wenn es mir in den Kopf kommt, dann schreibe ich was. Wenn nicht, dann halt nicht. Auch nicht, weil jetzt Dienstag abend, 18 Uhr ist. Und "man" da schließlich Ordnung und Regelmäßigkeit reinbringen MUSS. Ach, ja? Wenn mir einfällt, ich hätte schon lange keine "Regalgucker" mehr gemacht, dann zücke ich mein Handy zum Fotografieren. Und wenn es mir nach Video ist, dann wird halt ein Video draus. Warum auch nicht? Wer sagt mir denn, dass ich feste Zeiten einhalten muss? Niemand. Und ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass die Kunden das verlangen. Denn da kommt es doch auf was ganz anderes an. Nämlich, dass hier auf dieser Seite des Computers Menschen sitzen. Menschen, die ihrer Porzellanleidenschaft nachgehen können und die ihre Arbeit LIEBEN.
 
Aber zurück zu dem Beitrag. Dort lerne ich, wie ich den Kunden überzeugen kann, bei mir zu kaufen. Wie ich meinen Onlineshop zu gestalten habe, die Farben, die Schriftart, die Fotos rechts oder links..... Will ich das? Nö. Ich sehe das ganz pragmatisch:
1. der Kunde sucht ein bestimmtes Porzellanteil
2. ich habe es - oder ich habe es halt nicht. Wenn ich es nicht habe, kann ich vielleicht sogar auf einen Kollegen verweisen, von dem ich weiß, dass er / sie korrekt arbeitet.
3. wenn ich es habe - dann gefällt dem Kunden mein Preis oder vielleicht auch nicht. Dabei habe ich auch noch eine bestimmte Spanne, in der ich einen Rabatt gewähren kann. Vor allem, wenn es sich um mehrere Teile handelt. Aber ich werde nie so billig sein wie ein Privatverkäufer bei Ebay - weil dieser einfach nicht meine Ausgaben hat.
 
Ergo: der Kunde kauft - oder er kauft nicht. Entweder es passt - oder es passt nicht.
Warum sollte er kaufen, nur weil meine Seite heute Rot statt Blau ist? Oder warum sollte ich ihn zu irgendwas überreden wollen, was er überhaupt nicht braucht? Im Aufschwatzen bin ich ganz schlecht. Das möchte ich aber auch gar nicht lernen.
 
In diesem Sinne: meine Seite bleibt so, wie sie mir gefällt. Und meinen Stammkunden kommt es auf Zuverlässigkeit und gute Ware an. DAS kann ich!
 
 
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Niemand will heutzutage noch einen Newsletter - es lebe der Porzellanletter

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Newsletter - diese nervende Dauerbeschallung mit Emails, die niemand braucht und die man immer schnell wegklickt?

Dabei gibt es jetzt doch den Porzellanletter für alle Sammler und Porzellanliebhaber.

 

Ja, denk ich manchmal ehrlich gesagt auch. Ich habe die Newsletter von allen möglichen Geschirrgeschäften abonniert und ärgere mich über zwei Dinge:

1. interessiert mich das nie so richtig, was in vielen bunten Farben und mit dicken, fetten Großbuchstaben angepriesen wird.

   Denn wie ich immer sage: wer Summerday daheim hat, dem ist es egal, ob Wildrose im Angebot ist. 

2. mich nervt es so richtig richtig richtig, wenn ich mich über einen fetten Gutschein freue, mir alles Mögliche und Unmögliche in den Warenkorb lege und dann an der Kasse feststelle: so ein MIst, ich muss mindestens für x Euro einkaufen, um den Rabatt zu bekommen.

 

Für das zweite Problem hatte ich ja schnell eine Lösung: im Porzellankeller gibt es einfach keinen Mindestbestellwert. Punkt. 10% sind 10%. Ich finde, das ist einfach wichtig für das Vertrauen des Kunden.

An dem ersten Problem hatte ich länger zu knabbern. Aber jetzt endlich kann mir jeder Kunde sein Lieblingsgeschirr angeben und er bekommt nur dann von mir eine Email, wenn ich DAVON neue Artikel reinbekommen habe - und nicht etwas komplett anderes. Natürlich funktioniert das auch mit mehreren Servicen. Viele von euch haben ja Geschirr "für jeden Tag" und Geschirr für "Sonn- und Feiertage", für den Sommer ein besonderes Geschirr, für den Balkon oder für die Ferienwohnung.

Was ihr auch wissen müsst:

- wir werden eure Emailadresse selbstverständlich niemals weitergeben

- unsere Datenschutzerklärung findet ihr auf jeder Seite im Porzellankeller ganz unten (einfach draufklicken)

- und selbstverständlich könnt ihr euch jederzeit auch wieder austragen. Gar kein Problem und ich bin auch nicht sauer. Versprochen :-)

 

Also für die, die es jetzt ausprobieren wollen, hier ist der Link dafür: unser Porzellanletter.

 

 

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Meine Vision - und ein wunderschöne Email von einer Kundin <3

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Meine Vision, die mich treibt, die mich morgens an die Arbeit ruft und die mir am Wochenende noch Ideen schickt, die sofort umgesetzt werden müssen, ist der Wunsch, anderen Menschen eine Freude zu machen, indem ich Ihnen helfe, ihr geliebtes Geschirr wieder zu vervollständigen oder zu erweitern. Sonst - so mein Lieblingsspruch - könnte ich ja auch Kaffeemaschinen verkaufen. Da bekommt man die Artikel schon fertig verpackt geliefert, kann sich den Gewinn ausrechnen und jederzeit nachbestellen, wenn das Lager leer ist. Bei uns ist es etwas komplizierter. Wir müssen SUCHEN und bekommen trotzdem nicht das rein, was wir gerne möchten. Oder zumindest nicht zu dem Preis, der für uns noch vertretbar ist, um auch unseren Kunden einen vernünftigen Preis bieten zu können. Wir scannen eigentlich permanent das Internet nach Schnäppchen ab, fahren auf Flohmärkte und in Antikläden, telefonieren mit Privat-Verkäufern und werten Angebot aus, die uns auf allen Kanälen erreichen. Aber es macht solchen Spaß und wir freuen uns so sehr mit jedem Kunden, der sein Geschirr wieder vollständig daheim im Schrank hat. Viele wissen ja noch gar nicht, dass man die ausgelaufenen Serien immer noch im Internet bekommt. Wenn wir dann solch eine liebe Email bekommen wie von dieser zufriedenen Kundin, dann hat sich für uns unsere Arbeit gelohnt:

 

"Liebe Gabi, soeben Tassen heil bei mir gelandet! Meine Freude ist groß,denn ich dachte schon ich Müßte den Rest des Services entsorgen, denn mit 1 Tasse wäre es uninteressant geworden.
Jetzt bin ich wieder glücklich(Dank deines Porzellankellers) denn ich hänge an meinem Service was mich schon seit 40 Jahren begleitet.
Dir und deiner Familie wünsche ich schon mal ein FROHES OSTERFEST und weiterhin viel Erfolg für dein Unternehmen.Nochmals,hab Dank . Ganz liebe Grüße Monlu"

 

 

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Aus dem alltäglichen Alltag einer Onlinehändlerin.....

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Aus dem Alltag einer Onlinehändlerin.....
 
.... was fällt morgens an? Mit einer Tasse Kaffee an den Laptop schlurfen und zuerst mal schauen, was es an Emails und Kundenanfragen auf den verschiedenen Kanälen gibt. Das sind dann insgesamt zwei Emailprogramme, Facebook, Instagram, Whatsapp, Amazon und Ebay.
 
Aus dem Durchlesen und Beantworten ergeben sich dann meistens schon die nächsten Aufgaben für mich: Emails beantworten, Bestand nachschauen, Fotos verschicken, Angebote machen. Natürlich lese ich dabei auch noch die vielen Mails von Leuten, die uns ihr Geschirr verkaufen wollen. Meist sind dann noch etliche Nachfragen nötig, zum Beispiel ob das Geschirr denn auch verschickt wird, welche Teile in welchem Zustand und welcher Anzahl dabei sind und die Frage aller Fragen: was soll das Porzellan denn kosten? Oft erhoffen sich die potentiellen Verkäufer von uns Händlern dann Preise, die ganz knapp unter dem Preis liegen, die Privatpersonen für die Einzelteile bezahlen würden. Da wir Händler aber Unternehmer sind, muss am Ende des Monates einfach ein Gewinn übrig bleiben, von dem wir leben können. Deshalb können wir nicht annähernd diesen Preis zahlen. Mir ist es dabei aber wichtig, nicht einfach nur ein unpersönliches Nein zurückzuschreiben, sondern zumindest kurz zu erklären, dass wir vom erwünschten Verkaufspreis (den wir ja nicht immer bekommen, wir geben ja zum Beispiel auch Mengenrabatte) als allererstes schon mal 19% Umsatzsteuer und je nach Kanal bis zu 15% Verkaufsgebühr abziehen müssen. Meine Mitarbeiter arbeiten auch nicht umsonst. Jedes einzelne Milchkännchen für 6,99 Euro (das wir noch nicht im Programm haben) muss zuerst ausgepackt, geknipst, ausgemessen, aufgeschrieben, eingestellt, zu verschiedenen Kanälen hochgeladen, Emails beantwortet, verpackt und verschickt werden. Das kostet Zeit und Zeit will natürlich bezahlt werden.
 
Meistens summieren sich diese Klein-Arbeiten schon soweit, dass es anschließend später Nachmittag ist - und mittlerweile sind schon wieder so viele Emails eingetroffen :-) Dann stehen noch die Marketing-Arbeiten an: Weiterbildung, neue Posts bei Facebook und Instagram, Videos erstellen und bei Youtube hochladen, neue Ideen entwickeln und austesten. Das ist so ein Endlos-Thema, da könnte man bestimmt etliche Tage am Stück durcharbeiten. Kaum jemand weiß oder versteht, wie viel davon nötig ist. Meine Posts werden jeweils nur wenigen Menschen gezeigt, selbst wenn sie meinen Kanal abonniert haben. Ich muss also den 10fachen Content produzieren, damit er überhaupt gesehen wird. Und oft auch (viel) Geld dafür bezahlen.
 
Wenn es dann morgens klingelt, dann sind das nacheinander die Paketzusteller von DHL, DPD, Hermes und GLS. Die Pakete möchten dann auch gleich ausgepackt, die Inhalte nachgeschaut, notiert und ggf eingestellt werden. Auch diese Arbeit zieht sich manchmal, vor allem bei Scherben.
 
Immer wieder dazwischen Emails und Anfragen beantworten. Ich habe den höchstpersönlichen Anspruch an mich und meine Mitarbeiter, dass kein Kunde lange warten muss. Ich selbst mag es auch nicht, wenn ich beim Kaufen etwas wissen will und erst drei Tage später eine Antwort eintrudelt. Deshalb sind alle meine Geräte synchronisiert. Ich habe eigentlich immer mein Smartphone dabei und selbst wenn ich unterwegs bin, gebe ich eine kurze Rückmeldung, wann ich die Frage beantworten werde.
 
Natürlich muss ich zwischendurch auch immer wieder die Fragen meiner Mitarbeiter beantworten. Mal sucht Julia einen Suppenteller oder braucht eine Entscheidung von mir, mal kann Zoriana ein Wort nicht lesen oder es fehlt ihr ein Foto. Die Arbeiten müssen verteilt werden und natürlich hat das dann immer höchste Priorität, weil sonst nicht weiter gearbeitet werden kann.
 
So sieht mein Tag aus und manchmal muss ich mir eine Pause tatsächlich mühsam freischaufeln. Dabei gibt es noch (gefühlt) unendlich viele Aufgaben, die "dazwischen" erledigt werden wollen. Ein Problem ist bei uns Händlern immer der Lagertroll :-) So hat es eine Kollegin mal ganz liebevoll genannt. Durch den Einsatz von verschiedenen Programmen, die miteinander synchronisiert werden, gibt es auch mal Einstellfehler. Das heißt, dass im Internet Artikel aufgeführt sind, die aber faktisch nicht mehr im Regal stehen. Zum Glück habe ich tolle Kollegen, die mir ganz schnell die Sachen zuschicken können. Aber oft sind genau das dann Artikel, die zur Zeit niemand hat. Deshalb schauen wir bei jeder Gelegenheit unseren Bestand nach. Wenn wir merken, dass von den eingestellten sieben Suppenteller nur noch drei da sind, kontrollieren wir sofort, ob die anderen Artikel aus dieser Serie korrekt sind. Das heißt: Blick ins Regal, wie viele Artikel sind tatsächlich da. Kontrolle im Shop, bei Ebay und Amazon: was ist jeweils eingestellt? Und dann Korrektur. Bei Servicen mit ein paar Artikeln geht das verhältnismäßig schnell. Bei großen Servicen wie Botanica oder Burgenland kann das eine stundenlange und echt nervende Arbeit sein - der Zustand möchte ja auch noch überprüft werden.
 
Am Ende des Tages bzw immer mal wieder zwischendurch ist die Buchhaltung dran. Da ich das nicht sonderlich gerne mache, ist es umso wichtiger, dass sich da kein Berg an Arbeit aufhäuft, sondern dass ich wirklich und konsequent jeden Tag dran gehe: Rechnungen weglegen, ausdrucken, Bankkonten überprüfen und verbuchen.
 
So sieht mein Tag als Onlinehändlerin also aus, wenn NICHT noch was auf dem Terminkalender steht :-) Das sind Routinearbeiten, die quasi IMMER anfallen. Ganz im Gegensatz zu dem, was sich die meisten Käufer so vorstellen: arbeiten von zuhause aus, mal Ebay aufmachen und schauen, was verkauft worden ist, drei Mails am Tag beantworten, wenn man Zeit dazu hat, und zwei Pakete packen. Ich habe schon ganz, ganz viele gesehen, die so angefangen und genau so schnell wieder aufgehört haben. Die Realität sieht anders aus. Wie oft ich wohl gesagt bekommen habe: "Ja, das kenne ich, ich mache auch Ebay"? Früher habe ich mich tatsächlich darüber geärgert, weil meine eigene tägliche Arbeit damit nicht wertgeschätzt wurde, weil eine Tüte Kinderkleidung mit einem 9.000 Euro-Shop verglichen wurde. Heute grinse ich nur noch und warte ab. Oft macht derjenige dann vier Wochen später kein Ebay mehr, weil die Kunden ja alle so anstrengend sind, Ebay so viele Gebühren kassiert und diese Packerei auch so doof, weil nie die richtige Paketgrösse da ist.
 
Wir machen das alles schon seit Anfang 2001, sind also echt alte Hasen. An anderer Stelle auf meiner Seite www.porzellankeller.de könnt ihr nachlesen, wie es mit dem Porzellankeller angefangen und wie er sich weiter entwickelt hat. Es ist unsere Herzensangelegenheit, das gemeinsame Projekt von meinem Mann und mir. Einfach schön, wenn man mit seinem Ehepartner zusammen einen gemeinsamen Traum verwirklichen kann. Noch schöner, wenn man sich dabei nicht in die Quere kommt, sondern sich (fast) perfekt ergänzt. Mein Mann kann nicht mit dem Computer - das ist mein Teil. Dafür ist er superschnell im Verpacken und liebt es, auf Flohmärkten, in Antikläden oder bei Privatleuten einzukaufen. Ihn kennt dort jeder - mich niemand. Oder wenn, dann bin ich mit Sicherheit die Frau, die sich nie entscheiden kann, ob sie etwas kaufen will oder nicht :-)
 
Ja, wenn ich dann auch noch "kurz" einen Beitrag für euch schreiben wollte, der sich dann so ausdehnt wie dieser hier, dann ist der halbe Vormittag vorbei und ich kann echt Gas geben. In diesem Sinne: habt einen schönen Tag und schaut doch mal auf unserer Seite www.porzellankeller.de rein. Dort steht viel mehr als nur Geschirr <3
 
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Fortbildung für Ebay? Warum das denn? Das kann doch jeder.

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Eine Fortbildung? Wenn man bei Ebay verkauft? Warum das denn? Das kann doch jeder.

Quasi jeder Mensch, der jemals im Internet war, hat doch schon mal was bei Ebay verkauft, oder? Bücher, Kinderkleidung oder die ollen Gartenmöbel vom letzten Jahr. Ganz einfach. Klick, klick, klick und schon ist es drin. Japp, so kann das gehen. Ganz einfach. Die wenigen Frage kann man dann je nach Lust und Laune beantworten. Wann man will. Wenn man will. Oder halt auch nicht. Wenn es bezahlt ist, dann schnell einpacken, zur Post und FERDISCH. Geld verdient!

Bei fast 9000 Artikeln ist es aber nicht mehr so mit "Ganz einfach". Man hat schon richtig, richtig viel Geld investiert, indem man diese Artikel gekauft und irgendwie auch heimgebuckelt hat. Das sind ja nicht mehr die Sachen, die daheim Platz wegnehmen und die man deshalb loswerden will. Das ist ne Investititon und zwar nicht zu knapp. So ein Business kann man irgendwann auch nicht mehr alleine rocken. Zumindest nicht, wenn man dann auch noch bei Amazon verkauft und einen eigenen Online-Shop hat. Dann wird es nämlich echt viel Arbeit. Man braucht also jemanden, der einem beim Packen, beim Einstellen und beim Emailbeantworten hilft. Und ganz viel Platz, denn man braucht außer Regalen für die Ware auch noch jede Menge Packmaterial.

Was aber ab einem gewissen Punkt am wichtigsten ist (ja, das behaupte ich jetzt mal so) und was einen Ebay-Privatverkäufer von einem Unternehmer unterscheidet, ist das Mindset. Das Mindset, also die Summe aller Gedanken, die man sich so rund um sein Business macht. Deine Denkweise, deine innere Einstellung. Wenn du mit 10 Paketen pro Monat durch bist und dir das Spaß macht, dann ist alles gut. Aber wenn man größer denkt und das Unternehmen voranbringen will, dann kommt man irgendwann an einen Punkt, wo alles plötzlich schwer wird. Die Arbeit wird mühsam, man ist nicht mehr motiviert und irgendwie ist alles doof. Überall lauern Probleme und wenn etwas ein paar Monate gut funktioniert hat, dann kommt bestimmt irgendeine Neuerung daher, die alles wieder umwirft. Wenn du dich bei Ebay auskennst, dann weißt du noch lange nicht, wie Amazon funktioniert. Ein eigener Shop ist dann wieder ne ganz andere Nummer, denn der muss irgendwie auch von den Kunden gefunden werden. Dooferweise zeigt Mister Google aber immer alle anderen Verkäufer an und ab Seite 3 schaut garantiert niemand mehr nach, ob sich da noch ein Schnäppchen verbirgt. Apropos Schnäppchen. Danach werde ich immer wieder gefragt. Schnäppchen sind am ehesten auf dem Flohmarkt und bei Ebay-Privatverkäufen zu finden. Wenn du Unternehmer bist, dann KAUFST du diese Schnäppchen auch, aber du kannst sie nicht mehr zu diesem Schnäppchenpreis weiterverkaufen. Denn von irgendwas musst du ja auch leben. Insofern wäre es ja nicht schlecht, wenn du jeden Monat einen Gewinn machen würdest. Im Normalfall so, dass du für deine geleisteten Arbeitsstunden auch einen angemessenen Lohn bekommst. Deshalb kannst du dir auch nicht für jedes Problemchen einen Fachmann nehmen, sondern musst selbst irgendwie rausbekommen, wie es funktioniert. Sonst bleibt am Ende nichts mehr übrig. Und das ist dann der Punkt, an dem viele Ebay-Verkäufer wieder das Handtuch werfen. Weil es dann doch gar nicht soooo einfach ist. Nicht sooooo viel Spaß macht. Und am Ende nicht soooo viel Verdienst übrig bleibt. Ich mache das schon seit über 18 Jahren, ich habe viele Händler kommen und wieder gehen sehen. Der Unterschied ist - ihr ahnt es schon - das Mindset.

Um dich immer wieder auf Kurs zu bringen, brauchst du Fortbildungen. Menschen, die dich motivieren. Fachleute, die dir Wissen vermitteln. Energie, die dich weiterbringt. Deshalb nehme ich mir immer wieder Auszeiten, um mich weiterzubilden und um meinen Porzellankeller wieder (und weiter) auf Kurs zu bringen. Aktuell arbeite ich an meinem Youtube-Kanal, um interessierten Porzellanliebhabern zu zeigen, wieviel wunderschönes Porzellan wir in unseren Räumen haben. Denn wirklich jeder Kunde, der bei uns war, war total überwältigt, hat mit offenem Mund gestaunt und gesagt: "Soooo groß und schön habe ich mir das aber nicht vorgestellt!" Dieses Gefühl möchte ich euch gerne mit meinen Videos vermitteltn. Dabei werde ich ein Mittelding suchen zwischen langen Videos, die einen Überblick über den gesamten Porzellankeller verschaffen, und kurzen Videos, die ein oder zwei verschiedene Service etwas genauer zeigen.

Viel Spaß beim Schauen, hier geht es los: Youtube - Porzellankeller Schmitt Gabi

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Unser Porzellankeller - auf Facebook, auf Instagram und in der Offline-Welt

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Auf meiner Facebookseite "Porzellankeller" erzähle ich euch sehr gerne aus meinem Leben als Porzellanhändlerin. Ungefähr seit dem Jahre 2000 

ebay 

verkaufen wir über Ebay Geschirr von Villeroy & Boch. Zuerst natürlich ganz, ganz klein. Am besten beschreibe ich das so: "Teekanne für 20 DM auf dem Flohmarkt gekauft und für 1 DM bei Ebay versteigert". Mein Mann und ich, wir haben wahrscheinlich alle Fehler gemacht, die es irgendwie zu machen gibt. Aber wir haben immer dazu gelernt und nie aufgegeben. Vor ein paar Jahren kam dann der Porzellankeller als eigenständiger Onlineshop plus Angebote auf Amazon. Aus einem kleinen Schrank mit Porzellan in einer Ecke des Kinderzimmers wurde nach und nach eine ganze Einliegerwohnung plus Keller. Und aktuell sogar noch ein Lager-Büro direkt in der Wohnung für all das Geschirr, das noch in der Bearbeitung ist. Er dehnt sich also aus, der Porzellankeller, und das darf er auch sehr gerne. Denn unsere Arbeit macht uns irre viel Spaß und nur richtig hartgesottene Sammler können das von Herzen verstehen. 

Viele Menschen können sich nicht vorstellen, wie man seine Leidenschaft zum Beruf machen kann. Ich habe mich ganz bewußt dafür entschieden und ich habe es nie bereut. Wenn ich inmitten meiner Prachtstücke stehe, hellt sich meine Stimmung sofort auf und ich platze fast vor Sammler-Stolz. Was mir ebenfalls am Herzen liegt: der Kontakt zu meinen Kunden. Natürlich muss es auch Käufe geben, bei denen wie im Versandhauskatalog etwas einfach nur gekauft, bezahlt und verschickt wird. Sonst kämen wir mit der Arbeit nicht nach. Aber ein wichtiges Anliegen ist es mir, dass unsere Kunden schnellstmöglich persönliche (und keine automatisierten) Antworten auf ihre Fragen bekommen. Und wenn ich ein gesuchtes Stück nicht vorrätig habe, dann schaue ich auch gerne bei meinen Kollegen nach. Für mich ist das keine Konkurrenz, diese Denkweise verstehe ich meistens nicht. Wenn mein Kunde etwas dringend sucht und ich das nicht habe, warum sollte ich ihn/sie nicht weiterleiten an jemanden, der helfen kann. Vor allem bei älteren Damen (das sind meine Lieblingskundinnen), die mich anrufen und die sich mit dem Internet nicht auskennen, vermittle ich gerne weiter an andere kompetente Händler.

Ich freue mich sehr, auf meiner Facebookseite viele Facetten unserer Arbeit zeigen zu können. Dazu gehören Probleme bei der Beschaffung von Verpackungsmaterial (doppelwellige Kartons, Luftpolsterfolie, Seidenpapier, Schrenzpapier, Klebeband, Vorsicht-Glas-Aufkleber und Versandetiketten kosten viel Geld, das ich nicht einfach per Versandkostenpauschale auf den Käufer umlegen kann), wo wir richtig kreativ werden, um unsere Artikel sauber, professionell, günstig und doch sehr sicher verpacken zu können. Der Frust, wenn mal wieder per Post nur noch Scherben ankommen und der (Privat-)Verkäufer sich einfach nicht mehr meldet. Die Frage, wo um Himmels willen wir jetzt dieses tolle neue Geschirr mit 274 Teilen hinstellen können, weil alle Regale und der Boden davor schon komplett vollgestellt sind. Die Freude, wenn wir auf dem Flohmarkt oder bei einem unserer An- und Verkaufskollegen ein seltenes Schnäppchen ergattern konnten. Der Ärger, wenn schon ein Abholtermin festgelegt wurde und der Verkäufer plötzlich 2x hintereinander kurzfristig wegen familiärer Probleme absagt, nachdem wir unsere eigenen Termine umgelegt hatten und Helfer organisiert haben. Der Zorn, wenn man 450 km fährt, um ein "Service in sehr gutem Zustand" abzuholen und man lauter Teile mit Flecken und Macken präsentiert bekommt und das Eierhuhn vom Foto dann ganz plötzlich gar nicht dabei ist. Die nächtelange Arbeit, wenn es mal wieder eine nicht-zu-verstehende Neuigkeit im deutschen Behördendschungel gibt. Das (eigene) Kopfschütteln, wenn sich im Wohnzimmer die neu angekommenen Pakete stapeln, das Geschirr in unserer Küche gewaschen wird und auch das Esszimmer mit meinem Schreibtisch wieder mal voll steht. Und der Stolz, wenn ein Kunde ganz überwältigt im Porzellankeller steht und sprachlos ist: "Sooooo groß und schön habe ich mir das nicht vorgestellt!"

Falls euch das also auch interessiert, wie man seine Sammlerleidenschaft "lebt", dann freue ich mich, wenn ihr meine Seite abonniert und immer wieder reinschaut. Ihr findet Sie unter: Facebookseite Porzellankeller.

Wenn Ihr nicht bei Facebook angemeldet seid, dann findet Ihr den Porzellankeller auch bei Instagram und gerne könnt Ihr hier auch meinen Newsletter abonnieren: Newsletter

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Ich nenne Ihnen mal einen fairen Preis....

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Aktuell häufen sich wieder die Anfragen: "Ich habe Interesse an Teller xy, aber ich finde den Preis zu hoch. Bei Ebay gibt es ihn schon für x Euro. Deshalb schlage ich einen fairen Preis von x + 3 Euro vor." Oft beträgt dieser "faire" Preis dann gerade mal die Hälfte des von mir veranschlagten Betrages. Und ich frage mich: was denken denn die Leute, wie viel ich an einem Teller verdiene? Wenn ich meine Artikel für die Hälfte des Preises hergeben würde, wäre ich mit meiner Kalkulation dicke im Minus. Warum sollte ich denn den ganzen Monat, jeden Tag, jedes Wochenende, jeden Abend dafür arbeiten, dass ich am Ende dann Geld in mein Unternehmen reinstecken muss, um den Verlust auszugleichen???

Ja, manchmal ist mein Preis höher als der von "Ebay-Mitglied sparendesrentier (2 Bewertungen)". Warum? Weil sparendesrentier den Keller ausräumt und ihm das geerbte Geschirr von Tante Frieda in den Füssen steht. Er will es WEG haben. So schnell wie möglich. Ihm ist dann auch egal, ob es vielleicht 10 Euro weniger dafür gibt. Es will möglichst wenig Arbeit damit haben und das soll ja auch nicht wochenlang dauern. Also billiger Preis - und schnell weg. Dafür braucht sparendesrentier dann auch keine Umsatzsteuer zu bezahlen. Und keine Einkommensteuer. Es stellt auch keinen Mitarbeiter dafür ein, der am Ende des Monats Lohn haben will und auch noch Sozialversicherung kostet. Es hat weder einen Shop, noch eine Homepage, ein Büro, eine extra Krankenkasse, Versicherungen, Werbekosten oder eine extra Kamera. Eigentlich..... hat es nur die Verkaufsprovision von Ebay. Sonst nichts. Upps. Also kann man das vielleicht gar nicht miteinander vergleichen? Äpfel und Birnen und so?

Dem interessierten Leser ist zwischen den Zeilen vielleicht sogar noch was aufgefallen. Wo hat sparendesrentier sein Geschirr (Achtung! Doppeldeutig!) nochmal her? Ach ja, geerbt von Tante Frieda. Wo hat ein Unternehmen seine Ware her? Oh..... es muss die Ware EINKAUFEN und BEZAHLEN. Ein ganz kleiner, aber nicht unbedeutender Unterschied für den Endpreis....

Übrigens gönne ich jedem Käufer sein Schnäppchen. Die suche ich doch auch immer. Das macht irre Spaß und man hat so das richtige Flohmarkt-Feeling. Aber warum kaufen denn die Leute nicht einfach bei sparendesrentier, wenn es dort billiger ist? Ach, weil es als Privatverkäufer keine Rücknahmen anbietet? Weil man Angst hat, dass es sich für diesen Preis nicht besonders viel Mühe beim Verpacken gibt? Weil man vielleicht am Schluss mit Scherben statt mit Schnäppchen da sitzt? Weil der "unbenutzte Zustand" nichts bringt, wenn das Geschirr im Schrank ständig aneinander gestoßen ist und jeder Teller nun Macken und Abplatzer am Rand hat? Weil die großen Speiseteller im Endeffekt doch nur Brotteller sind? Ja, aber das ist doch gerade das Spannende an dem ganzen Deal 

Für die, die lieber gleich auf Nummer Sicher gehen: www.porzellankeller.de

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Warum ich keine Preisvorschläge mehr mache...

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Im Moment erreichen mich unglaublich viele Angebote für den Ankauf von Geschirr. Unfassbar, was da in Deutschlands Kellern und Speichern an Schätzen liegt. Generell freue ich mich über jede Email, wenn ich auch natürlich leider nicht alle annehmen kann. Bei stellenweise 5 Services am Tag hätte ich da ein echtes Lager-Problem :-)

Aber es kommt noch was hinzu. Oft, sehr oft, schauen die Verkäufer in spe schon im Vorfeld bei Ebay, welchen "Wert" ihr Service denn hat. Rein theoretisch sehen sie dann auch ein, dass sie diesen Preis bei mir nicht bekommen werden. Denn das ist MEIN Endpreis. Ebenfalls theoretisch und jetzt mal sehr einfach ausgedrückt. Es wird dabei natürlich nach dem höchsten und nicht nach dem niedrigsten Ebaypreis geschaut - mit vollem Unwissen, ob der Artikel auch jemals zu diesem Preis verkauft werden wird oder ob er dann jahrelang im Regal vor sich hin staubt. Im Endeffekt will man sich aber auch nicht über´s Ohr hauen lassen und deshalb höre ich dann oft (oder besser gesagt: ich lese):

das Geschirr hat einen Wert von 1.000 Euro. Ich würde es ihnen für 800 Euro verkaufen, weil ich weiß, dass Sie ja auch noch Gewinn damit machen wollen.

Hm......

Wir gehen jetzt mal davon aus, dass das Geschirr tatsächlich einen Verkaufswert von 1.000 Euro erreichen wird. Innerhalb einer vertretbaren Zeit. Was meistens nicht der Fall ist, denn als allererstes werden die Kaffeetassen verkauft, dann die Speiseteller und der Rest wie Milchkännchen, Kuchenteller und vor allem die SAUCIEREN und KAFFEEKANNEN stehen meistens monate-, wenn nicht jahrelang rum. Saucieren und Kaffeekannen benutzt kein Mensch mehr. Terrinen auch eher nicht. Oder habt ihr eure Suppen noch in der Terrine auf dem Tisch stehen oder füllt den Kaffee aus der praktischen Thermoskanne um in eine Porzellankanne? Falls ja, wie oft im Jahr?

Weiter: die Teile, die eine Macke, einen Riss oder eine Verfärbung haben, die darf ich auch nicht mitzählen, denn die werden ebenfalls nicht verkauft. Die kann ich sofort aussortieren, bei den wenigsten Sorten lohnt es sich, die Teile überhaupt anzubieten und deshalb wertvolle Arbeitszeit zu verschwenden. Ich weiß gar nicht, wie oft ich Hunderte von Kilometern gefahren bin, um dann beim Verkäufer am Tisch ganz enttäuscht festzustellen, dass gerade die wertvollsten Teile jede Menge Abplatzer oder Verfärbungen haben, für mich also komplett für die Tonne sind. Achja, und der Versand. Entweder müssen die Teile per Post zu mir kommen (diese Mühe macht sich aber kein Privatverkäufer, denn dann könnte er ja selbst bei Ebay verkaufen) oder ich muss sie abholen. Für ein 10teiliges Service würde ich mich aber nicht 5 Stunden ins Auto setzen. Ja, ich muss den Weg auch wieder zurückfahren und ja, das kostet nicht nur Benzin, sondern auch Zeit, in der ich nichts anderes machen kann.

Na, und dann noch die Kosten. Von jeder Einnahme (auch von den Versandkosten) bekommt Ebay 11%, Paypal fast 2%, Finanzamt 19% UST plus zusätzlich natürlich EST. Um überhaupt Produkte anbieten zu können, brauche ich einen Ebay-Shop, einen Amazon-Shop, einen Strato-Shop, einen Klarna-Bezahlservice, Internet, Versanddienstleister, einen Steuerberater und diverse Versicherungen - alles feste monatliche Kosten. Außerdem noch Verbrauchsmaterialien wie Einschlagpapier, Schrenzpapier, Luftpolsterfolie, Kartons, Klebefolie, Bürobedarf, Computerzubehör, Druckerpatronen... und natürlich auch Mitarbeiter, für die neben ihrem Lohn auch noch Sozialabgaben bezahlt werden müssen. Nein, ich mache das nicht mal eben so in meiner Freizeit. Das Geschirr muss ausgepackt, untersucht, fotografiert, gemessen, notiert, eingestellt, hochgeladen, in andere Systeme übertragen und synchronisiert werden. Wenn es verkauft wird, dann muss es sorgfältig verpackt werden, was schon mal bei einem großen Paket über eine Stunde in Anspruch nehmen kann.

Für die meisten Anbieter ist das gar kein Problem. Sie nennen ihren Preis, den sie haben wollen, und ich sage Ja oder halt Nein, wenn es sich für mich nicht lohnt. Kommt ja auch immer auf das Service an. Aber bei manchen Leuten tut es mir einfach leid, weil ich merke, dass sie sich einen ganz anderen Preis vorgestellt haben. Deshalb mache ich auch keine Preisangebote mehr, sondern höre mir an, was das Geschirr denn kosten soll, und treffe dann eine Entscheidung. Natürlich und ganz selbstverständlich gibt es bei Ebay oder bei Ebay Kleinanzeigen vom Endkunden mehr Geld als von einem Händler. Wie gut, dass die meisten Privatverkäufer es dann doch verstehen, wenn ich ihnen den Gesamtablauf erkläre. 

 

 

Unseren Shop findet ihr unter: www.porzellankeller.de

 

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2017/2018: Was war – was bleibt – was kommt?

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Zufällig bin ich heute morgen auf die "neue" Blogparade von Marit Alke gestoßen: "2017/2018: Was war - was bleibt - was kommt?"  

Da hatte ich voriges Jahr auch schon mitgemacht - ganz vergessen. Umso neugieriger war ich jetzt, was ich damals geschrieben hatte und was ich mir zum Jahreswechsel von 2017 erhoffte. Hier der Artikel: Jahresrückblick 2016 und Jahresausblick 2017- beides gehört zusammen!

Ich hatte folgendes geschrieben: "Was kommt 2017 hinzu? Ich sprudle manchmal über vor lauter Ideen. Da sind noch einige Pläne, die ich gerne verwirklichen möchte. Auch außerhalb des Porzellankellers. Aber der ist und bleibt einfach mein „Baby“, das ich (auf)wachsen sehen will. Ich habe noch unglaublich vieles auf meiner Liste stehen, das ich in diesem Jahr 2017 lernen will."

Trifft alles ziemlich genau zu. Mit dem Porzellankeller habe ich 2017 den Sprung zum Amazon-Marktplatz geschafft. Die Leute kaufen (gefühlt) weniger bei Ebay. Das konnte ich dann mit Amazon und vor allem mit dem Porzellankeller-Onlineshop ganz gut auffangen. Das war aber alles gar nicht so einfach, ich konnte amazon-mäßig wieder ganz von vorne anfangen. Aber mit 17 Jahren Ebay-Erfahrung im Rücken und meiner tollen Virtuellen Assistentin Margit Honne hat auch das geklappt. Und da sind wir auch schon bei meinem Learning für dieses Jahr:

Erstes Learning 2017: Mit Hilfe geht es schneller und leichter!

Wenn man gewohnt ist, alles selbst zu machen, dann ist es gar nicht so einfach, sich Hilfe zu suchen - und sich darauf zu verlassen. Trotzdem habe ich es geschafft. Ab Januar 2018 habe ich erstmals eine Mitarbeiterin mit fester Stundenzahl eingestellt. Sie wird nicht nur für das Verpacken von Paketen zuständig sein, sondern auch für Kundenkontakte und das Einstellen von Produkten in den Shop. Damit schaffe ich mir Freiraum für mein zweites Business: das "Chaotische Leben".  Denn im Jahr 2017 habe ich angefangen, ziemlich viel zu schreiben. Am Anfang mit flauem Gefühl im Magen, dann immer mehr und vor allem immer authentischer. Dadurch kam dann mein Blog www.chaotisches-leben.com auf die Welt. Daraus entwickelte sich im August dann meine Facebookseite "ChaotischesLeben" mit mittlerweile über 700 Abonnenten und meine Facebookgruppe "Cool im Chaos" mit derzeit 95 Mitgliedern. Das war dann mein zweites Learning:

Zweites Learning 2017: Trau dich - dann kann es plötzlich irrsinnig Spaß machen!

Hätte mir das jemand Ende 2016 vorausgesagt, hätte ich ihn ausgelacht. Ich bin doch viel zu introvertiert. Ich weiß nicht, ob ich das kann. Ich trau mich das nicht. Und jetzt.... ich bin gar nicht extrovertierter, mutiger und überzeugter geworden. Ich mache es halt einfach. Dadurch, dass ich immer authentisch bin - auch bei Widersprüchen - ziehe ich Menschen an, die auch so denken und fühlen wie ich. Das ist so genial! Es macht solch einen Spaß, in der Gruppe zu posten, die Reaktionen zu lesen und so tolle Leute kennenzulernen. Ich habe da noch ganz viele Pläne und damit ich die verwirklichen kann, habe ich mir auch einen Coach gesucht. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich bei der Academy von Christina Baier mitgemacht habe und vollauf begeistert bin. Denn da sind wir wieder bei meinem ersten Learning: es geht so viel einfacher mit Hilfe und man kommt so viel weiter als alleine. Nicht nur die Mitarbeiter für das Alltagsgeschäft sind wichtig, sondern auch die Menschen, mit denen du dich tagtäglich umgibst und die dich pushen, unterstützen und fordern/fördern. Und da habe ich so viele gefunden, die mir wirklich wichtig geworden sind und für die ich auch unendlich dankbar bin. Deshalb mein drittes Learning in diesem Jahr:

Drittes Learning 2017: Umgib dich mit den richtigen Menschen!

Ich konnte Ende 2016 / Anfang 2017 noch gar nicht sehen, wo ich ein Jahr später stehen würde. Weil ich es mir gar nicht zugetraut hätte. Und deshalb kann ich mir auch bestimmt heute noch nicht mal annähernd vorstellen, was ich 2018 alles verwirklichen werde. Das ist so spannend, weil ich schon geniale Ideen, Treffen und Veranstaltungen auf meiner Liste habe, auf die ich mich total freue. Ich lasse mich einfach mal von mir überraschen :-)

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Wer sind denn meine Lieblingskunden?

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Wer sind denn meine Lieblingskunden?

 

Als langjährige Unternehmerin müsste ich eigentlich sagen: meine Lieblingskunden sind die, die möglichst wenig Zeit kosten und möglichst viel Umsatz bringen. Also die, die ruckzuck mehrere Artikel kaufen, bezahlen und dann positiv bewerten. Aber nein, für mich stimmt das ganz und gar nicht. ICH mag am allerliebsten die Kunden, für die die gekauften Stücke einen ideellen, emotionalen Wert haben. Warum? Weil es MICH glücklich macht, wenn andere Menschen durch ihren Kauf im Porzellankeller glücklich sind.

Meistens sind es Leute, für die das Geschirr auf dem Tisch nicht nur Porzellan ist, sondern vielmehr eine Erinnerung. Eine Erinnerung an Familiensonntage in der Kindheit mit Kaffee und Kuchen. Eine Erinnerung an Feiertage wie Weihnachten oder Ostern. Und eine Erinnerung an Familien-Feiertage wie Kindtaufe, Kommunion und runde Geburtstage. Deshalb suchen sie oft verzweifelt nach dem Geschirr, das ihre Eltern oder sogar Großeltern ihnen damals vererbt haben. Nach dem Geschirr, das sie selbst vor vielen Jahren als Hochzeitsgeschenk bekommen haben. Oder das sie sich mühsam in der ersten Zeit ihrer Ehe zusammengespart hatten, Stück für Stück. Es ist so schön, diese Geschichten zu hören. Und jetzt ist das geliebte Service nicht mehr vollständig. Mal fehlt ein Milchkännchen, mal ist der Deckel der Zuckerdose runtergefallen. Manchmal möchte man ein 6-Personen-Service gerne auf 12 Personen aufstocken, weil die Familie sich vergrößert hat. Oder die Speiseteller sind nach all den Jahren nicht mehr so schön.

Umso besser, dass es gerade für Markenporzellan immer noch Ersatz gibt. Man muss nur wissen, wo man diesen herbekommt. Im Porzellankeller haben wir fast 3.000 verschiedene Artikel auf Lager. Da wir sehr gerne einkaufen, ändert sich der Bestand fast täglich. Wir haben bevorzugt Porzellan von Villeroy & Boch, in kleinerem Maße aber auch Rosenthal und Hutschenreuther, Goebel und Pfalzkeramik. Sie finden uns im Internet unter www.porzellankeller.de, wo Sie sich ganz in Ruhe alle Artikel anschauen und bestellen können. Unter "Bei Verfügbarkeit benachrichtigen" können Sie auch Ihre Emailadresse hinterlassen, so dass Sie ganz unverbindlich per Email Bescheid bekommen, wenn Ihr Wunschartikel wieder eingestellt wurde. Sie können auch ganz einfach an schmittgabi@porzellankeller.de schreiben, wenn Sie eine Frage haben.

Und was mich besonders freut: viele ältere Menschen haben keinen direkten Zugang zu Internet und Sozialen Medien. Sie werden dann oft von ihren Kindern oder Enkeln darauf aufmerksam gemacht, dass es überhaupt einen Handel mit ausgelaufenen Porzellanserien gibt. Vielen Dank dafür!

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